Ausstellung Fiktion Kongo (2019-2020), Ausstellung zur Provenienzforschung (2020), Sammlung

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Historische und aktuelle Kunst, Provenienz, Raubkunst, Kolonialismus, Umgang mit der eigenen Geschichte

Mit dem Material aus Sonderausstellungen sowie der Sammlung des Museums Rietbergs kann zu ganz unterschiedlichen Themen im Unterricht gearbeitet werden.

Mit diesem Material ist es möglich, die Geschichte, Kultur und Kunst von Ländern auf dem afrikanischen und dem asiatischen Kontinent kennenzulernen und die Reflexion über die Auswirkungen der Geschichte auf heute zu fördern.

Fiktion Kongo

«Le Congo, c’est une fiction.» Diese Aussage kongolesischer Künstler:innen bei der Vorbereitung der Ausstellung lädt zur Reflexion ein. Je nach Perspektive oder Zeitraum verbirgt sich hinter dem Begriff Kongo etwas anderes. Mit dem Material aus der Ausstellung ist es möglich, mit den Schüler:innen zu entdecken, welche Konstruktionen und Vorstellungen «des Kongos» es über die Jahrhunderte gegeben hat. Die Ausseinandersetzung der kongolesischen Künstler:innen mit der historischen Kunst und somit ihrem eigenen kulturellen Erbe erlaubt es endlich, dass wir die Geschichte des Kongos nicht mehr nur aus der europäischen Perspektive betrachten. Weiter bietet sich auch die Möglichkeit, sich mit der Frage nach einem zeitgenössischen Umgang mit Objekten aus Afrika in Museen sowie anhand des Materials von Hans Himmelheber mit der Thematik der Provenienz zu beschäftigen.

Die Frage der Provenienz: Einblicke in die Sammlungsgeschichte

Ausstellung Dezember 2018 bis September 2019

«10 Jahre Provenienzforschung am Museum Rietberg und die aktuelle Debatte um koloniale Objekte sind Anlass, um Einblick in unseren Forschungsalltag zu gewähren und spannende Einsichten aus unserer Sammlungsgeschichte zu präsentieren.» (www.rietberg.ch)

Sammlung: Abteilung Afrika

Gegenstände aus der Abteilung Afrika

Sammlung: Abteilung Asien

Gegenstände aus der Sammlung: Abteilung Asien